Freundeskreis Oberland e.V.

Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige, deren Partner und Angehörige

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Wo sind denn die Kälbersteine, warum heißen sie so- denn wir haben keine Kälber ausser uns gesehen ?

Winterwanderung oder Traditionsppflege- egal, das Interesse an unseren Freizeitangeboten ist nach wie vor ungebrochen. Am 20.Januar trafen sich 17 Teilnehmer/innen zu unserer diesjährigen Winterwanderung auf dem Marktplatz in Schirgiswalde.
Pünktlich 13.30 Uhr gingen wir in die Spur in Richtung Kleingartenanlage inSchirgiswalde. Wir überquerten die Spree und warfen manchen Blick zurück auf die schöne "Skyline" von Schirgiswalde. Dann wanderten wir durch den winterlichen Wald, der, je höher wir kamen, immer schöner durch filigranen Rauhreif auf den Bäumen anzuschauen war. Der Aufstieg zu den Kälbersteinen war ganz schön anstrengend, aber nach etwa einer Stunde hatten wir den 487 m hohen Gipfel mit den imposanten Granitgebilden erreicht und gönnten uns eine wohlverdiente Verschnaufpause. Eine Umfrage ergab, dass über die Hälfte der Wanderungsteilnehmer dieses Wanderziel in unserer schönen Oberlausitz nicht kannten.
Der Berggipfel erhebt sich 205 m über die Talsohle des Spreetal von Schirgiswalde. Das Kälbersteingebiet besitzt einen großen Niederschlagsreichtum, das viele Quellen und Rinnsale belegen, von denen einige für die Wasserversorgung der umliegenden Orte genutzt wurden. An diesen lassen sich kleine üppige Waldsumpfgesellschaften finden.

Auf dem Gipfel befindet sich ein kleines Felsmassiv aus Granit und ein Sendemast der Deutschen Post. Der Waldbestand des Kälbersteins ist durch Fichtenforst geprägt. Von dem ehemaligen herzynischen Bergmischwald ist wenig erhalten geblieben. Nur vereinzelt treten Rot-Buche, Berg-Ahorn und Stiel-Eiche hervor.
Nach Überlieferungen entstand der Name des Berges in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Zur damaligen Zeit trieben die Bauern der Gegend ihr Vieh auf diesen Berg um hier Schutz und Zuflucht zu finden. Es gibt aber auch andere Hinweise auf den Namensursprung.
Nun ging es gemächlich bergab, entlang kleiner romantischer Waldwege und bald erreichten wir unser Ziel: die im Volksmund "Käseschenke" genannte Gaststätte in Wurbis.
Hier konnten sich alle mit leckerem Kuchen und Kaffe stärken. Die Rückfahrt nach Schirgiswalde war organisiert und als wir in Schirgiswalde ankamen, war es schon dunkel geworden.
Allen hat dieser winterliche Auftakt unserer Freizeitangebote für das Jahr 2013 gut getan und es war einfach ein schönes Naturerlebnis in unserer unmittelbaren Heimat.


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