Freundeskreis Oberland e.V.

Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige, deren Partner und Angehörige

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Der erweiterte Vorstand unseres Freundeskreises traf sich in Cotta zu einem Seminar

Pension "Anett"

Seminarrunde

Ausgangspunkt der Vorbereitung dieses Wochenendes waren folgende Überlegungen:
In den ersten Jahren des Bestehens unserer Selbsthilfegruppe als gemeinnütziger Verein legten wir großes Augemmerk auf die Aus- und Weiterbildung unserer Gruppenleiter und auch von ehrenamtlichen Suchtkrankenhelfern. Wir hatten bald erkennen müssen, das die Wirksamkeit der "Hilfe zur Selbsthilfe" und der ehrenamtlichen Suchtkrankenhilfe ein Menge an Hintergrundwissen erfordert, die zusammen mit unseren eigenen Suchterfahrungen ja die Wirksamkeit der Selbsthilfe im Behandlungsverbund für Suchtkranke ausmacht. Wir sind der der damaligen BAG der Freundeskreise und dem Diakonischen Werk heute noch für die intensive Unterstützung dankbar.
In den letzten Jahren wurde in unserem Freundeskreis Oberland die Ausbildung neuer Gruppenleiter und Ehrenamtlicher Suchtkrankenhelfer leider nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt. Eine Analyse der inhaltlichen Gestaltung und Wirksamkeit unserer Gruppengespräche in allen Gruppen unseres Selbsthilfevereins führte zu der Schlußfolgerung, die Aus- und Weiterbildung wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Gespräche mit geeigneten Mitgliedern führten auch bald zu ersten Ergebnissen : 3 Freunde und eine Freundin begannen in diesem Herbst mit der Ausbildung zum Gruppenleiter (bzw. Gruppenmoderator) oder zum Ehrenamtlichen Suchtkrankenhelfer.
Gleichzeitung versprachen wir uns u.a. eine schnelle Verbessung der Qualität unserer Selbsthilfearbeit durch ein selbstorganisiertes Seminar im September 2010.

Frühstück

Grillabend

Bereits am 2.September waren Ilona und Diedrich, Mitglieder unseres Partnervereins FK Lage, die wir anlässlich unseres Besuches im Mai zum Seminar eingeladen hatten, in Cotta angereist. Um mit ihnen die schöne Sächsische Schweiz zu erkunden machten sich Dieter, Karin und Ulrike schon am Freitag frühzeitig auf den Weg zur Pension "Anett" in Cotta und es gab ein herzliche Begrüßung unserer Gästen aus Lage. der Freitag verging bei der Besichtigung der Bastei und einer Wanderung von Rathen zum Amselfall wie im Flug.
Zurück in der Pension waren auch die anderen 6 Teilnehmer des Wochenendseminars angereist. Allen schmeckte das selbst zubereitete Abendbrot und danach trafen wir uns zur Eröffnung unseres Seminars. Dieter hatte für die Organisation und die thematische Gestaltung den "Hut auf" und begrüßte die Teilnehmer herzlich. Er erläuterte die Bedeutung der Themen dieses Wochenendes für die Qualität unsere Selbsthilfe:
1. Das helfende Erstgespräch auf der Ebene der Selbstbetroffenheit
2. Die Anforderungen an einen Gruppenmoderator und seine Aufgaben.

Diese Themen wurden von Dieter anschaulich dargestellt und von den Teilnehmern in regen Diskussionen mit den eigenen realen Erfahrungen in ihren Gruppen verglichen. Als positiv emfanden wir vor auch die Videoaufzeichnung und nachfolgende Diskussion eines simulierten Beratungsgespräches und das Einbringen der Erfahrungen unserer Freunde vom FK Lage.
Bis zum Mittag am Sonntag setzten wir uns mit den genannten Themen auseinander und die Auswertung ergab, das alle Seminarteilnehmer wertvolle Anregungen für ihre Gruppenarbeit mit nach Hause nehmen.

Barbarine

Auf dem Pfaffenstein

Natürlich nutzten wir die verbleibende Zeit für viele persönliche Gespräche, z.B beim Grillabend am Samstagabend, beim Besuch der Weihnachtsaustellung in Langenwolmsdorf oder am Sonntagnachmittag bei der Wanderung auf den Pfaffenstein und zur Barbarine.
Dieses Wochenende sollte auch ein Dank an die Gruppenleiter und Vorstandsmitglieder sein und motivierte sicher für die zu lösenden Probleme bei der kontinuierlichen Verbessung unserer "Hilfe zur Selbsthilfe".
Zum Schluß noch ein Hinweis: wir haben uns sehr wohl in der "Pension Anett" in Cotta gefühlt und möchten uns herzlich durch einen Hinweis auf deren HP bedanken.

http://www.pension-annett.de/


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