Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige, deren Partner und Angehörige
Am 13.02.2005 fand unsere diesjährige Hauptversammlung in der Gondelteichbaude Schirgiswalde statt. Obwohl der Winter die Oberlausitz noch fest im Griff hat, waren die Mitglieder, Ehrenmitglieder und Teilnehmer unseres Freundeskreises zahlreich erschienen. Als Gast konnten wir Herrn Trepte (stellvertr. Bürgermeister der Stadt Schirgiswalde und Frau D. Schicht von der Suchtberatungsstelle der AWO Bautzen herzlich begrüßen.
Dieter. S. konnte im Rechenschaftsbericht des Vorstandes auf eine erfolgreiche Arbeit auf den Gebieten der Selbsthilfe und der ehrenamtlichen Suchtkrankenhilfe im Jahr 2005 zurückblicken.
So fanden 135 Gruppengespräche mit ca. 1400 Teilnehmern statt, wobei die Frauen und Angehörigenarbeit ein fester Bestandteil unserer Selbsthilfearbeit ist. Zur Zeit sind wir dabei, unter der Leitung von Rene’ eine Jugendgruppe aufzubauen.
Mit den heutigen Aufnahmen können wir mit ein wenig Stolz auf die höchste Mitgliederzahl unseres Selbsthilfevereins seit seiner Gründung verweisen.
Vielfältige Aktivitäten auf örtlicher, Landes- und Bundesebene zeigen die aktive Mitarbeit aller Mitglieder und Teilnehmer unseres FKO.
Auch auf dem Gebiet der Suchtprävention haben wir unseren beachtlichen Beitrag geleistet, u.a. haben in 23 Veranstaltungen an Schulen und Jugendeinrichtungen mit 640 Jugendlichen auf der Basis unserer Selbsterfahrungen über Sucht gesprochen.
Erwähnt seien noch die 35 Kontakt- und Informationsgespräche mit Betroffenen, 7 Patientengespräche im Heidehof und dem FKH Großschweidnitz, die Moderation einer Selbsthilfegruppe in der JVA Bautzen, die aktive Mitarbeit im Aktionskreis Suchtprophylaxe des Landkreises Bautzen und eine breite Öffentlichkeitsarbeit.
Ein besonderer Höhepunkt unserer JHV war die Aufnahme von 8 Freundinnen und Freunden als Mitgliedern in unseren Freundeskreis. Vielfältige und interessante Freizeitangebote im Jahr 2005 spiegeln sich auch auf dieser Homepage wider.
Eine gute Bilanz – aber schon sind wir mit Schwung bei den neuen Herausforderungen des Jahres 2006.