Freundeskreis Oberland e.V.

Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige, deren Partner und Angehörige

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Thematischer Gruppenabend: : Was tut eigentlich eine Familien-, Erziehungs-, Lebens- und Paarberatungsstelle?

Am Mittwoch, den 23.11.05 um 18:00 Uhr nahmen sich drei Mitarbeiterinnen der Familien-, Erziehungs-, Lebens- und Paarberatungsstelle der Diakonie in Bautzen für uns Zeit, berichteten über ihre Arbeit und beantworteten unsere Fragen. Der Kontakt zu einer der teilnehmenden Familienhelferin war durch unsere ehrenamtliche praktische Suchtkrankenhilfe zustandegekommen, da oftmals auch Sucht der Hintergrund vieler familiärer Probleme ist und sich besonders auf die heranwachsenden Kinder auswirkt.
Wir erfuhren, wie vielschichtig ihre Einsatzbereiche sind, welche die Lebens-, Familien- und Partnerberatung umfassen.
Wichtige Aufgaben sind z.B. die Schuldnerberatung sowie der Einsatz von Familienhelferinnen, die direkt in die Familien gehen und diese über einen längeren Zeitraum begleiten bis die Familie ohne Helferin ihr eigenes Leben bestreiten kann. Also wird auch hier, wie in unserem Selbsthilfeverein "Hilfe zur Selbsthilfe" vermittelt. Weitere Themen sind körperliche und sexuelle Gewalt sowie hyperaktive oder depressive Kinder, Menschen die überlastet sind oder keinen Sinn im Leben mehr sehen, aber auch Konflikte zwischen Partnern bis hin zu deren Eltern.

Die Beratungen sind kostenlos und ein Jeder kann sich telefonisch unter 03591-4816-10 einen Termin geben lassen. Beim ersten Gespräch nehmen sich die Mitarbeiter mind. 1 Stunde für ihren Klienten Zeit. Natürlich ist die Verschwiegenheit höchstes Gebot. Gemeinsam wird in weiteren Gesprächen nach Lösungen geschaut.

Unsere 3 Gäste berichteten sehr anschaulich und mit innerer Anteilnahme über ihre Tätigkeiten als Therapeutin oder Familienhelferinnnen und wir stellten fest, dass es Parallelen zu unserer Selbsthilfe im Verein und zur ehrenamtlichen Suchtkrankenhilfe gibt. Es fällt dem betreffenden Menschen schwer, erst einmal die Scham zu überwinden, sich Hilfe zu suchen und diese anzunehmen. Doch wenn er diesen 1. Schritt getan hat und er einer Person die ihm Vertrauen gibt, ihm zuhört und er sich aussprechen kann gegenübersitzt, ist schon der 2. Schritt gemacht. Ist er dann noch bereit, etwas zu verändern in seinem Leben, dann ist ein weiterer Schritt geschafft. Es folgt noch ein langer Weg mit immer wieder kleinen Schritten, denn nicht alles kann von heut auf morgen anders sein. Doch auf diesen Weg wird er begleitet von den Mitarbeitern der Diakonie Bautzen oder den Freunden und Freundinnen aus unserem Selbsthilfeverein.
Die rege Diskussion und der Gedankenaustausch zeigte noch viele Parallelen in unserer sozialen Arbeit (z.B die Problematik der Distanz und Nähe zu den Hilfebedürftigen). Sie zeigte auch, wie wichtig die Kenntnis der Inhalte unserer Arbeit ist und das sich diese im konkreten Problem durchaus ergänzen kann.
Wir möchten hiermit noch einmal den Mitarbeiterinnen der.Beratungsstelle der Diakonie für diesen informativen Abend danken und ihnen Gesundheit und Kraft für ihre schöne aber auch den ganzen Menschen fordernde soziale Arbeit wünschen.


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