Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige, deren Partner und Angehörige
Am Pfingstmontag starteten 20 Freundinnen und Freunde mit ihren Autos nach Nochten nahe dem Kraftwerk Boxberg. Dort wurde von 2000 bis 2003 eine zurückgebliebene Landschaft des Braunkohletagebaues rekultiviert und es entstand ein ca. 15 ha großer Findlingspark, welcher einmalig in Europa ist.
Wir gingen wie durch einen riesigen Garten. Der Weg führte uns über Hügel, Täler und Seen, durch wunderschöne Heidelandschaft, Laub- und Nadelgehölze, Rosen und Rhododendron. Akzente setzen die ca. 3000 Findlinge.
Alles ist mit kleinen Schildern beschriftet. Einzelne Bäume und Findlinge haben bereits private "Patenschaften". Somit gibt es eine Vielzahl von Sponsoren die diesen Park weiterleben lassen.
So wie Dieter und Karin mit Enkel Daniel aus unserem Freundeskreis.
Zwischendurch laden Bänke und Tische zum Verweilen ein. Wir nutzten die Gelegenheit, um unsere Speisen aus dem Rucksack zu verzehren.
Weiter ging es dann an den Silbersee in Lohsa. Hier wurde Anfang der 70 Jahre ein geschlossener Braunkohletagebau zur Flutung genutzt. Es entstand der jetzige Camping- und Badesee, an dem wir sogar einen Seeadler beobachten konnten.
In der Feriensiedlung, an den Finnhütten vorbei, ist ein geologischer Lehrpfad mit ca. 80 Findlingen angelegt.
Genau wie in Nochten gelangten die Findlinge während der Eiszeit, eingeschlossen vom Eis, von Skandinavien in die Lausitz.
Zum Baden im See war das Wasser leider noch zu kalt, aber der Kaffee und Kuchen in der Sonne und an der frische Luft schmeckten vorzüglich.