Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige, deren Partner und Angehörige
Das Hexenbrennen ist ein aus dem 18. Jahrhundet überlieferter Volksbrauch. Die Menschen glaubten, daß in der Walpurgisnacht Hexer und Hexen ihr Unwesen trieben. Mit brennenden Rutenbesen sollte Schaden fern gehalten werden und das wirtschaftliche Glück gesichert sein.
Heute werden in den Dörfern Haufen aus Holz und Ästen errichtet. Oben drauf wird eine Hexe, in Form einer Stoffpuppe, angebracht und angezündet.
Auch das Hexenbrennen in unserem Freundeskreis hat inzwischen Tradition und fand diesmal wieder bei Steffen und Ute in Tautewalde statt. Fleißige Helfer schafften einen riesigen Haufen zusammen, bastelten eine "wunderschöne Hexe" und bereiteten Leckereien vor.
Am Abend saßen 25 Freunde und Freundinnen in einer gemütlichen Runde unter dem Pavillon zusammen. Bei Musik wurden Zwiebelsuppe, Steak und Bratwurst mit Brot und Kartoffelsalat sowie Fischsemmeln verzehrt. In der Dämmerung wurde der Hexenhaufen angezündet und die Hexe ging in Flammen auf. So haben wir die bösen Geister vertrieben und allen unseren Freunden soll das Glück hold sein.
Das Feuer wärmte uns noch bis spät in die Nacht hinein.
Am nächsten Morgen trafen wir uns zum Abbau des Pavillons sowie zu Aufräumungsarbeiten und auch das wurde mit guter Laune schnell bewältigt und die Auswertung ergab einstimmig: ein schöner Abend und es war nicht unser letztes Hexenbrennen.